Nobitz/OT Burkersdorf. Bei einer Durchquerung des Ortsteils Burkersdorf bemerkte der KURIER Bauarbeiten an der Bushaltestelle in Richtung Altenburg. Das bisherige Wartehäuschen wurde bereits abgebaut, zudem wurde die Pflasterfläche im Bereich der Haltestelle erneuert. Was an der Bushaltestelle umgesetzt wird, weshalb die Maßnahme notwendig wurde, wie hoch die Kosten sind und ob ein neues Wartehäuschen errichtet wird, fragten wir bei der Gemeinde Nobitz nach.

Unsere Fragen:

1. Welche Maßnahmen werden derzeit an der Bushaltestelle umgesetzt?

2. Ist vorgesehen, an dieser Stelle ein neues Wartehäuschen zu errichten? Wenn ja, wie wird dieses ausgestattet (z. B. Sitzgelegenheit, Wetterschutz, Barrierefreiheit)?

3. Aus welchem Grund wurde die Maßnahme notwendig?

4. Wie hoch sind die veranschlagten Gesamtkosten des Projekts?

5. Wer trägt die Kosten (Gemeinde, Landkreis, Verkehrsunternehmen oder Fördermittel)?

6. Wann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und ab wann kann die Bushaltestelle wieder vollständig genutzt werden?

7. Sind im Zuge der Baumaßnahme weitere Verbesserungen vorgesehen (z. B. barrierefreier Ausbau, neue Beleuchtung oder Anpassungen der Haltestellenfläche)?

Die Antwort der Bauverwaltung Nobitz:

„In Burkersdorf musste an der Haltestelle des ÖPNV an der Bundesstraße 7 Richtung Altenburg das vorhandene massive Wetterschutzhaus aufgrund seines durch Verschleiß und Schäden verursachten baulich desolaten Zustandes abgebrochen werden. Dieses wird durch eine Holzkonstruktion aus dem Bestand der Gemeinde ersetzt. Die Abbruch- und Pflasterarbeiten für die Wiederherstellung der Aufstellfläche realisierte im Juli 2026 die Firma Gerth Straßen- und Tiefbau aus Schmölln. Im August wird der Bauhof der Gemeinde das Holzhaus mit Sitzgelegenheit errichten und die Haltestelle ist dann wieder uneingeschränkt nutzbar. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen rund 11.000 Euro und werden zu 100 Prozent durch die Gemeinde Nobitz getragen. Ein Eingriff beziehungsweise Um- und Ausbau der Verkehrsflächen der Bundesstraße und der Warteflächen an der Haltestelle erfolgen nicht. Die Umsetzung der Barrierefreiheit ist nur mit dem Ausbau der Bundesstraße durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr wirtschaftlich vertretbar. Die Haltestelle ist im jetzigen Zustand gut anfahrbar, ausreichend beleuchtet, Wartezone sowie Ein- und Ausstieg verhältnismäßig bequem und sicher nutzbar. Sie wird momentan täglich maximal mit ein bis zwei Fahrgästen frequentiert.“

Die Anfrage stellte Gina Hartmann.

 

BU-Foto: An der Bushaltestelle in Burkersdorf entsteht ein neues Wartehäuschen. Der bisherige Unterstand wurde bereits abgerissen.