Neuseeland. Merle aus dem Altenburger Land ist derzeit am anderen Ende der Welt unterwegs – und natürlich darf auch der KURIER auf ihrer Tour durch Neuseeland nicht fehlen.
„Kia ora aus Neuseeland!“ heißt es von Merle, die den KURIER bis zum berühmten Cape Reinga mitgenommen hat. „Kia ora“ stammt aus der Sprache der Māori und ist in Neuseeland eine alltägliche Begrüßung. Je nach Zusammenhang lässt sie sich mit „Hallo“, „Sei gegrüßt“ oder „Alles Gute“ übersetzen.
Cape Reinga liegt hoch im Norden der neuseeländischen Nordinsel und gilt für viele Reisende als das „Ende der Straße“. Tatsächlich endet hier die Straße, bevor sich der Blick vom markanten Leuchtturm weit über die Küste und das Meer öffnet. Vor dem Kap treffen die Strömungen der Tasmansee und des Pazifischen Ozeans aufeinander und sorgen für ein eindrucksvolles Naturschauspiel.
Unter seinem Māori-Namen Te Rerenga Wairua besitzt das Kap zugleich eine besondere spirituelle Bedeutung. Der Überlieferung zufolge ziehen die Seelen Verstorbener von hier aus weiter nach Hawaiki, der mythischen Heimat ihrer Vorfahren. Ein alter Pōhutukawa-Baum an den Klippen spielt dabei eine zentrale Rolle: Über seine Wurzeln sollen die Seelen ihren Weg hinab zum Meer antreten.
Für Merle ist der Besuch damit nicht nur ein eindrucksvoller Zwischenstopp auf ihrer Neuseeland-Tour, sondern auch eine Begegnung mit einem Platz, an dem Natur, Geschichte und Māori-Tradition eng miteinander verbunden sind.
Und ganz nebenbei zeigt sich: Auch der KURIER hat die weite Reise bis ans andere Ende der Welt bestens überstanden.
Die Redaktion
