Schmölln. Am 27. August 2026 fand die 22. Stadtratssitzung in Schmölln statt. Unter https://sessionnet.schmoelln.de/bi/si0057.asp?__ksinr=6 können die einzelnen Punkte, inklusive Anhänge, näher betrachtet werden. Das ausführliche Protokoll wird bis zur nächsten Stadtratssitzung am 1. Oktober 2026 um 18.30 Uhr im „Mehrzweckraum“ (Sparkassengebäude), 3. OG, Amtsplatz 3, vorliegen.
Dr. Wolfgang Preuß, unter anderem Vorsitzender des Regionalverbandes Altenburger Land der Kleingärtner, hielt einen Vortrag und zeigte einen kurzen Image-Film zum Thema „Kleingartenwesen – Chancen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Kleingartenwesens in der Stadt Schmölln“. Aufgrund des demografischen Wandels stünden immer mehr Kleingärten leer. Auf diese Herausforderung müsse gemeinsam, mit einem guten Konzept, welches an die Bedürfnisse der angehenden Kleingartenbesitzer angepasst sei, reagiert werden. Denn das Kleingartenwesen hätte wichtige Aufgaben zu erfüllen. Es sei auf den Artikel „Der Kleingartenanlage ‚Glück auf‘ viel Glück!“ vom 11. Juli 2026, auf Seite 3, verwiesen (https://epaper.kurier-verlag.com/Online_PDF/2026KW28/webpaper.html?v=1783688890)
Ein wichtiger Punkt, der in den inoffiziellen Teil integriert wurde, da laut Bürgermeister Sven Schrade „dritte Rechte belangt werden“, betraf die Sanierungsarbeiten des Tatami-Freizeitbades. Doch aufgrund zahlreicher Nachfragen von Ratsmitgliedern im öffentlichen Teil, wurde deutlich, dass unter anderem bis zum jetzigen Zeitpunkt der offizielle Zeitplan nicht erfüllt wurde, um die Fördergelder zu beziehen. So wurden, zum Beispiel, noch keine speziellen Badfliesen bestellt, obwohl mit einer Lieferfrist zwischen sechs und neun Monaten zu rechnen sei. Es war fraglich, welche Aufträge bereits vergeben wurden und ob die angedachte Sanierung ruht oder gar gefährdet sei! Bürgermeister Schrade versuchte zu beschwichtigen, indem er sagte, dass das Ministerium immer noch an der Prüfung sei und deshalb noch keine vorzeitigen Maßnahmen ergriffen werden können. Was dann hinter verschlossenen Türen besprochen wurde und wie der wahre Stand der Dinge ist, wird die Schmöllner Bevölkerung sicher zu seiner Zeit ganz offiziell erfahren …
Der Breitbandausbau stockt aus verschiedenen Gründen in Schmölln und Umgebung. Erst mit dessen Abschluss beginnt eine fünfjährige Garantiefrist zu laufen. Wenn im Zuge des Ausbaus Gehwege nicht ordentlich wieder instand gesetzt wurden, bittet das Ordnungsamt in Schmölln, solche Stellen zu melden.
Im Jahr 2028 feiert Schmölln „700 Jahre Stadtrecht“. Ein Fest, mit Ideen der Schmöllner Bevölkerung, soll ausgerichtet werden.
Im Ortsteil Dobitschen wurden Vermessungsarbeiten an der Brücke über den „Kleinen Gerstenbach“ gesichtet. Davon hatte der Stadtrat keine Kenntnis, noch davon, was es damit auf sich hat. Der Straßenausbau der „Straße des Friedens“ in Dobitschen sei nun für 2028 avisiert. Ab 2027 sollten die Vorarbeiten beginnen. Auf Google Maps sind bis heute noch nicht alle Straßenänderungen eingetragen, die sich aufgrund der Eingemeindung von Dobitschen nach Schmölln ergaben. Dies könne noch dauern, da jedermann Einträge ändern könne und Google nach eigenem Gutdünken entscheide, was wann geändert wird.
Laut Bürgermeister Schrade werde in Nitzschka keine Müllverbrennungsanlage, auch nicht für Kartonverbrennung, gebaut. Dies sei ein Gerücht. In der Stadtratssitzung beschloss der Stadtrat unter anderem die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs TLF 3000 in Verbindung mit Fördermitteln, die grundhafte Sanierung der circa 750 Meter langen Ortsverbindungsstraße von der B7 bis zur Bahnlinie in Nöbdenitz und vergab die Unterhaltsreinigung in den städtischen Kitas für die Jahre 2027 und 2028 neu. Auch wurde die weitere Planung für die Erweiterung des Kiessandtagebaus Sommeritz angedacht. Via Internet können sich Interessierte zum Thema informieren und ihre Hinweise und Anregungen einbringen.
Die Sondernutzungsgebührensatzung der Stadt Schmölln wird zukünftig die Nutzung öffentlicher Stellplätze für öffentlich zugängliche E-Ladesäulen mit einer Gebühr von 0,00 Euro belegen. Dadurch erhofft sich Schmölln einen Ausbau der Ladeinfrastruktur und will Investitionen in zusätzliche öffentlich zugängliche Ladepunkte erleichtern.
Ilka Dziengel
