Schmölln/OT Gimmel. Dieses beeindruckende Exemplar und weitere Artgenossen konnte Andreas Lawrenz in seinem heimischen Garten entdecken und fotografieren. Da die Tiere perfekt getarnt, nahezu regungslos und zudem nachtaktiv sind, fällt es dem Betrachter oft schwer, sie überhaupt auszumachen.
Die Waldohreule (Asio otus) gehört zu den heimischen Eulenarten und ist vor allem an ihren auffälligen Federohren und den orangefarbenen Augen zu erkennen. Mit einer Körpergröße von etwa 35 Zentimetern und einer Flügelspannweite von fast einem Meter jagt sie überwiegend in der Dämmerung und nachts. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Mäuse. Tagsüber ruht die Waldohreule gut getarnt in Bäumen und wird deshalb oft übersehen. Besonders spannend: Im Winter können sich mehrere Tiere an gemeinsamen Schlafplätzen versammeln. Ihre „Ohren“ sind übrigens keine echten Ohren, sondern lediglich Federbüschel.
In der Symbolik steht die Eule seit Jahrhunderten für Weisheit, Intuition und die Fähigkeit, auch im Verborgenen aufmerksam wahrzunehmen.
Die Redaktion
