- Kurier fragt nach -
Neue Hütte sorgt für Fragen
an der Hellwiese
Altenburg. Bei einem obligato-rischen Rundgang in Richtung Südbad entdeckte der KURIER Neuerungen auf einer Fläche vor dem bestehenden Wasserbüffelgeheges. Wir fragten bei Diplom (FH) Mike Jessat, Direktor des Naturkundlichen Museums Mauritinaum und Vereinsvorsitzender des NABU Altenburger Land e. V. genauer nach …
Herr Jessat, welchem Zweck dient der neu errichtete Futter-stand auf dem eingezäunten Areal nahe dem Südbad?
Es handelt sich nicht um einen Futterstand an der Hellwiese. Die kleine Hütte auf der ehemaligen Kleingartenfläche gegenüber dem Südbad ist nicht für die Büffel gedacht, sondern für die Besucher, Spaziergänger, Wanderer und alle, die sich mal vor einem Regen-schauer schnell unterstellen wol-len. Gleichzeitig bietet sie uns die Gelegenheit, zur Geschichte der Hellwiese, zu ihrer Fauna und Flora und zu den Wasserbüffeln mittels Schautafeln zu infor-mieren. Die Hütte ist bewusst in einem ländlichen Stil, etwas an Fachwerk erinnernd, gehalten. Die Hellwiese vermittelt zwischen Stadt und Land. Hat man, aus der Stadt kommend, die Hellwiese passiert, ist man schon in Altendorf und kann in Richtung Kosma weiterwandern.
Übrigens ist das eine der Altenburger Wanderrouten, die Rektor Ernst Kirste, der damalige Direktor des Mauritianums, in den 1920er- Jahren entwarf.
Welche neuen Projekte sind im Landkreis vom NABU oder von der Naturforschenden Gesellschaft geplant?
Derzeit gibt es keine neuen Projekte von NfGA und NABU im Altenburger Land.
Die Anfrage stellte Silke Konzag.
BU-Foto:
Was steckt hinter den Neuerungen an der Hellwiese?
Foto: sk
